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Der Kaffeepreis 

An der Börse gehandelter Kaffee ist seit Jahren viel zu günstig. Mit dem dort gehandelten Preis können die Kaffeebauern kaum ihre Produktionskosten decken. Wir sehen uns als Kaffeeröster in der Verantwortung, den Kaffeeproduzenten Preise zu bezahlen, die für gesicherte Lebensverhältnisse sorgen und uns langfristig hohe Rohkaffeequalitäten liefern.  

Transparenz – "The Pledge"

Im Kaffeebusiness wird "Transparenz" häufig als reiner Marketingbegriff benutzt. Davon wollen wir uns klar abgrenzen und echte Transparenz leben – von der Offenlegung der Preise, die wir für Rohkaffee zahlen bis hin zur Arbeit in der Rösterei ("gläserne Manufaktur"). Dabei erfinden wir das Rad nicht neu, sondern orientieren uns an Unternehmen, die diese Transparenz bereits vorleben.  

Daher haben wir uns “The Pledge” angeschlossen – eine Selbstverpflichtung für Röster und Importeure (www.transparency.coffee). Wer bei “The Pledge” mitmacht, verpflichtet sich dazu, detaillierte Informationen wie z.B. Einkaufspreise, Qualitäten etc. über die gekauften Kaffees zu veröffentlichen. Damit setzen wir gemeinsame Standards und grenzen uns gleichzeitig von reinen Marketinginitiativen ab. 

Transparent zu arbeiten, bedeutet nicht, schon alles richtig zu machen. Es bedeutet aber, zentrale Informationen zugänglich zu machen, so dass eine Diskussion darüber möglich ist, was schiefläuft und was besser gemacht werden kann.

 Wofür steht der FOB-Preis: 

Free-on-Board (FOB) Preise beinhalten die kompletten Produktions- und Verarbeitungskosten am Ursprungsort. Genauer sind dies die Bezahlung an den Produzenten, der Bonus für besondere Qualität, das Abfüllen in Säcke, der Straßentransport in der Ursprungsregion, Exportgebühren und die Qualitätssicherung. Mit anderen Worten, alle Kosten vom Baum bis zur Verladung der Kaffeesäcke am Ursprungshafen. 

 

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